Teil 4: Welche Aufgabe birgt die Zwillingsverbindung in sich?

“Die größte Kraft ist die Liebe”

Gehen wir direkt weiter zu den Gründen, warum man seinen Zwilling genau jetzt trifft.

Nun, aus dem einfachen Grund, weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist. Meist ist das erste Zusammentreffen rein für euch. Für euer Weiterkommen und für eure Bewusstwerdung.

Ihr übernehmt nun die Rollen, die ihr euch vor eurer Inkarnation zugedacht hattet. Einer, der damit arbeitet und einer, der sich dem versperrt. Zumindest eine gewisse Zeit lang. Auch das ist ein Leben im Gegensatz, in Dualität.

Das Prinzip der Spiegelung finde ich dabei höchst interessant. Stellt euch vor, ihr schaut euch in einem Spiegel an und seht ein anderes Gesicht. Kein Wunder flüchten da Viele. Kein Wunder fühlt man aber trotzdem solch eine innere Sehnsucht und geht auf die Suche. Kein Wunder ist diese Anziehungskraft so magnetisch.

Man darf sich auch bewusst machen, dass hier ein weiteres universelles Gesetz wirkt: “Wie im Innen, so im Aussen”

Was bedeutet: Das was du dir bewusst wirst (also dein Inneres), erlebst du dann auch im Aussen. Beispiel, ganz banal… eine Frau, die schwanger werden möchte (das wird sie sich bewusst), sieht andauernd schwangere Frauen im Aussen. Es kommt also darauf an, wo man seinen Fokus drauf legt. Weiteres Beispiel Thema Eifersucht: wirst du dir bewusst, dass du gerade mit diesem Thema zu tun hast und es mit Hilfe der Spiegelübung (die beschreibe ich noch im Folgenden) und der reinen Beobachtung nach Eckhardt Tolle auflöst, wirst du mit diesem Thema in deinem Alltag nochmal konfrontiert werden. Das kann auf verschiedene Weise geschehen. Entweder ganz direkt, indem du erfährst, das dein Gegenüber einen anderen Partner hat. Wie schon gesagt, ist das für ihn ein Geschenk, da er weiter lernen darf, als auch für dich, da du hier üben darfst, was du schon gelernt hast. Es wird einfacher danach, das kann ich versprechen. Weiter kann das Thema Eifersucht auch in deinem Alltag auftreten, dass dein engster Freundeskreis dich mit diesem Thema konfrontiert oder auch, indem du einem Menschen begegnst, bei dem du den Gedanken bekommst “Ui…dieser Mensch würde perfekt zu meiner grossen Liebe passen” und hier eine Eifersucht auftritt. Überall da kann man üben ins Vertrauen zu gehen, Hilfestellungen zu geben und in die Beobachter Rolle zu gehen, statt sich von den Emotionen überrollen zu lassen.

Die einzigsten Gefühle, die einen überrollen darf, ist die Liebe. Aber meist schwappt die nicht einfach ungefragt über einen wie eine Flutwelle, sondern sie rollt sanft an und bedeckt einen mit Sanftheit.

Nun gilt es also, die ganzen negativen und karmischen Aspekte, die man sich so angesammelt hat zu heilen.seelen-zwilling-teil-4-1

Welche können das sein? Wie schon genannt: Schuldgefühle, Zweifel, Süchte. Aber auch Ängste, Kontrolldrang (auch Bedingungen stellen, wie man erwartet das sein Gegenüber zu handeln hat, gehört zur Kontrolle. Bedingungslos bedeutet in diesem Falle, keine Erwartungen zu stellen. Im Vertrauen bleiben, dass alles wie es ist genau so sein darf.), Verlustängste, Eifersucht… Alles dient nur dazu sein Selbstwertgefühl niedrig zu halten, um sein inneres Licht zu dimmen. Aus diesen Kreisläufen gilt es jetzt zu brechen. Auch hier finde ich die Symbolik des “sich ent-wickelns” so wunderbar passend 🙂

In einer meiner Tages Legungen kam folgende Botschaft, die ich sehr passend finde, wenn man in seinem Vertrauen schwankt (für einen Freitag, den 13.): Tagesbotschaft für den 13.01.2017

Diese Negativ Aspekte, die nichts mehr in eurem Leben zu suchen haben, die “poppen” nun ständig in eurem Leben auf. So lange, bis sie geheilt und losgelassen wurden. Natürlich kann das auch unterbewusst passieren. Viel schneller aber geht dies, wenn man sich dessen bewusst ist und gezielt an die Themen dran geht.

Wie kann man nun also loslassen und heilen?

Wir leben in einer Zeit, in der alles sehr schnellebig ist und schnell funktioniert. So auch dieses. Man braucht keinen großen Hokuspokus mehr oder muss nachts im Mondschein dreimal nackt um einen Baum tanzen (Schade eigentlich). Die Aufgabe besteht darin, die Probleme zu erkennen, zu benennen und ihren Ursprung zu finden. Dann erlaubt den Engeln (oder woran ihr glaubt…Drachen, Einhörner, zauberhafte Feen…) sich um diese Probleme zu kümmern. Gebt es an die Engel ab. Sie warten nur darauf euch helfen zu dürfen und freuen sich über jede gelöste Blockade. Bedeutet dies doch, dass euer Licht heller strahlt, da die Blockade wie eine Mauer zusammen gebrochen ist. Nun kann es natürlich sein, dass ihr noch ein, zweimal in solche Situationen geratet, die diese Probleme nochmal aufwühlen, wie gesagt habt ihr ja noch euren Fokus darauf und solange das der Fall ist, wird es auch im Aussen von euch angezogen werden. Hier könnt ihr zeigen, was ihr gelernt habt. Rennt ihr wieder in die Ego-Falle des Zweifels, der Verlustangst und des Kontrolldranges? Oder geht ihr diesmal anders damit um? Betrachtet ihr nun die Probleme aus einer liebevollen Perspektive? Denn seid euch im Klaren, dass alles, was ihr erlebt habt wichtig war, um euch hier auf dieser Erde zu schützen und zu stärken.

Werdet euch gewiss, dass ihr immer euren freien Willen behaltet. Ihr könnt euch in jeder erlebten Situation entscheiden, ob ihr wieder den alten Mustern folgen wollt oder aber ins neu erlernte Vertrauen geht und die Dinge anders anpackt als gewohnt.

Hier tritt das Resonanzgesetz wieder in Kraft. Positives zieht Positives an und Negatives Negatives 🙂seelen-zwilling-teil-4-2

Alles kommt so in Balance und findet einen Ausgleich.

Weiterhin gerät man oft in eine innere Aufgewühltheit oder gar Zerissenheit, weil man spürt, dass man mit den bisherigen Beziehungsdogmen, auf die man seit Generationen geprägt wurde, hier nicht mehr weiter kommt. Es passt nicht mehr zusammen.

Oft ist es schwierig hier einen Nenner für sich zu finden, der auch mit seinem Moralverständnis in Einklang gebracht werden kann. Man lernt zu verstehen, dass die Welt nicht nur schwarz-weiss ist und man nicht nur einen Menschen von Herzen lieben kann. Man lernt zu verstehen, dass es gilt aus einem Gefühl der Bedürftigkeit und Erwartungshaltung an seinen Partner herauszutreten, um in seiner Ganzheit zu wachsen. Und genau das ist es, was es gilt zu leben. Es geht nur um die Liebe. Nicht nur die Liebe zu seinem Liebespartner (der sich als dein Seelengefährte an deine Seite gestellt hat), oder zu deinen Eltern, sondern zu allen Geschöpfen dieser Erde und vor Allem zu sich Selbst.

Nimmt man dann das Spiegel Prinzip wieder dazu, erkennt man, dass man sein Gegenüber nur so lieben kann, wie man sich selbst liebt. Wenn man sich selbst so annimmt wie man ist und wertschätzt, lernt man automatisch, dass man alles genau so lieben kann, wie sich selbst. Dann wird alles zu einem Spiegel. Der Vogel auf dem Baum, der Fremde, der vor dem Baum steht, der Baum selbst, der Boden auf den der Baum steht… Plötzlich wird die Welt so bunt 🙂

Sehr inspirierend fand ich auch eine Aussage von “Fabians Reise” auf Youtube, der da so in etwa sagte: “Die meisten Themen, die bearbeitet werden, sind Kindheitstraumen. So nimmt der eine Teil des Zwillings den Teil der Eltern ein, den man gegengeschlechtlich hat.” Also wenn du eine Frau bist, gibt dir dein männlicher Zwillings Lebensaufgaben, die dir schon dein Vater gestellt hat. Und andersherum…

Du kannst dich also fragen: “was hat mich an meiner Beziehung zu meinem Vater / Mutter an meisten geschmerzt?” Und es wird mit ziemlicher Sicherheit genau das sein, was dich auch an deinem Seelenzwilling am meisten schmerzt.

Und damit findet man  noch ein Thema, das bis in die tiefsten Tiefen geheilt werden darf.

Wenn du nicht weißt wie, dann stelle deine Frage einfach in den Raum. Die geistige Welt (also deine Helferleins) fangen die Frage auf und schicken dir wertvolle Impulse, in Form von Artikeln, die dir da helfen können oder Menschen, mit denen du darüber reden kanst usw…

Die Spiegelübung kann dir dabei eine grosse Hilfe sein.

Im nächsten Teil erzähle ich euch etwas vom Prinzip der Balance zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit, welches ausschlaggebend ist für die innere Heilung.