Teil 6: Der Weg zur Selbstliebe

“Sei dir selbst am Nächsten”

In diesen Zeiten, in denen alles so schnell voran geht, kann es oft so sein, dass man gerade einen Negativ Aspekt bearbeitet hat und wird direkt drauf schon mit dem Nächsten zugeballert.

Zu Anfang, wenn man sich noch nicht ganz bewusst ist über dieses Dualitäts- und Resonanzprinzip, wird an diesen Punkten nochmals ein erneutes Aufeinander Treffen der Zwillinge initiiert, um wieder Energien auszutauschen. Man hat selten Einfluss darauf, denn der Zeitpunkt wird von höheren Mächten bestimmt. Später dann, lassen einen die geistige Welt selbstbestimmt agieren. Dann wenn man sich genau über seine Schritte bewusst ist, denn man hat jederzeit seinen freien Willen und kann ja entscheiden, ob man sich dem Ganzen weiterhin aussetzen will oder eben nicht. Das Ganze bedeutet nämlich einen grossen Kraftakt.

Genau hier möchte ich auch gerne zwischenfügen: Nehmt euch bitte immer wieder Auszeiten!!! Auszeiten aus eurem Alltag, Auszeiten von eurem Gegenüber (wenn ihr im Kontakt stehen solltet) und vor Allem Auszeit vom Denken. Hier wieder die Empfehlung von dem Buch “Jetzt” von Eckhardt Tolle. Macht in diesen Auszeiten nur das, was euch gut tut und weniger von den Dingen, die euch nicht gut tun.

Und irgendwann, wird es plötzlich so ruhig um den “bewussten” Zwilling. Er/Sie hat gelernt ins vollkommene Vertrauen zu gehen, die Kontrolldränge loszulassen und allen Dingen, die da kommen mögen einfach auf sich zukommen zu lassen.seelen-zwilling-teil-6

Allerdings ist das auch der schwierigste Teil. Immer wieder wird derjenige geprüft. Kommt man wieder ins Wanken? Poppt noch ein anderes karmisches Thema auf? Wird man wieder ins Zweifeln geraten? Gibt es noch Themen aus der Kindheit, die geheilt werden mögen?

Hier geht es um Hingabe! Hingabe ans Leben, Hingabe in die Liebe zum Leben und zu Allem, was man lebt. Wenn man lernt die negativen Erlebnisse und Gegebenheiten als Geschenk zum Lernen zu betrachten, kommt man ganz schnell in diese Hingabe. Und nun bitte nicht falsch verstehen! Ich rede hier nicht davon, dass man Dinge hinnehmen soll. Das ist ein riesen Unterschied zwischen Hingabe und Hinnahme. Wenn man als Frau geschlagen, vergewaltigt usw wird oder als Mann gedemütigt und getäuscht wird, dann sollte man alles andere machen, aber bestimmt nicht hinnehmen.

Genau hier geht es um das Gefühl: Ich erkenne dieses negative Erlebniss (sei es aktuell oder als Erinnerung) als Geschenk an und gebe mich den Gefühlen, die da über mich kommen hin. Ich sehe sie, erkenne sie, trete als Beobachter aus meiner Identifikation mit diesen Emotionen raus und schaue, was sie mit mir machen. Als geschlagene Frau fühlt man sich hilflos, enttäuscht, frustriert, wütend, entsetzt u.v.m. Genau in diesem Moment ist man nicht mehr Teil der Emotionen, sondern kann sie betrachten. Sie als das Geschenk wahrnehmen, was sie sind. Nämlich die Möglichkeit komplett neu zu entscheiden. Man will nicht mehr geschlagen werden? man will nicht mehr enttäuscht oder getäuscht werden? Dann reagiere anders, als bisher. Vielleicht war es bisher dein Gedanke, du seist selbst schuld daran was passiert ist oder du bist vielleicht immer in die Flucht gegangen, sobald jemand dich getäuscht hat? Reagiere nun, mit dem Bewusstsein, um was es sich hierbei handelt, doch einfach mal anders.

Man kann sich immer entscheiden aus einer Situation, die man nicht möchte, entweder zu gehen oder sie  zu akzeptieren. Toleriert man die Situation nur, dann wird sie irgendwann explodieren oder wie eine Welle über einen schlagen. Wenn du also aus einer Situation gehen möchtest, dann gehe. Willst du den Anderen konfrontieren, dann tue das.

Du kannst abschliessend ja nochmal genau betrachten, welche Intention dein neues Vorhaben hat? Stell dir vor, du bist unzufrieden mit dem Rückzug deiner Dualseele. Nun hast du den Wunsch ihn damit zu konfrontieren. Denn in dem Falle rede ich nicht von karmischen Lebensaufgaben, die man im Alltag erlebt, sondern von dem Kontakt mit dir selbst (mit deinem Spiegel). Hast du den reinen und freien Wunsch, deine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, dann mache das. Das bedeutet, in deinen Worten wird es keinen Vorwurf geben, es wird keine Zweifel und Selbstzweifel geben. Es werden Worte der Liebe und des eigenen Ausdrucks sein. Spürst du, dass du das nicht kannst, das in den Worten, die du sagen möchtest doch noch Vorwürfe mitschwingen, dann lasse es besser. Dann bist du einfach noch nicht soweit.

Der bewusste Zwilling lernt zu akzeptieren, dass es von seiner Seele noch nicht gedacht ist, mit seinem anderen Part zusammen zu leben. Es ist einfach noch nicht die richtige Zeit. Außerdem kommt man ins Bewusstsein, dass Zeit nicht wichtig ist. Da die Seele, nach dem körperlichen Tod ja nicht stirbt, sondern dass es da gerade erst weitergeht.

Man behält im Hinterkopf, dass man sich vor der Geburt in dieses Leben genau dafür entschieden hat. Und irgendwas wird sich die Seele ja schon dabei gedacht haben 🙂

Dieses Vertrauen bewirkt einen immensen Schub in seine Selbstliebe und Selbstachtung. Man lernt auf sein Bauchgefühl zu hören, sich selbst zu vertrauen, Zweifel und Zweiflern nicht mehr so viel Beachtung zu schenken (bitte nicht verwechseln mit Ignoranz einer Hilfestellung gegenüber).

Blockaden, die man sein Leben lang in sich trug, sind wie weggefegt. Es wirkt aufgeräumt und ordentlich in seinem Inneren.

Man schafft es Liebe, Kraft, Mut, Vertrauen, Achtung, Kontrolle, Kreativität und Schaffungskraft, Fülle, an Gnade, Güte, Vergebung und noch all die weiteren Aspekte, nicht mehr im Außen suchen zu müssen oder gar von Anderen zu erwarten. Schon gar nicht von dem Menschen, den du liebst zu erwarten.

Alles, wirklich alles findest du in dir drinnen. Du musst nicht mehr im Aussen suchen.

Genau hier greift das Resonanzgesetz wieder “Wie im Innen, so auch im Aussen” und man zieht automatisch das an, was man ausstrahlt. Strahlst du Liebe und Vertrauen aus, so steht einem erneuten Kontakt mit deinem Gegenüber nichts mehr im Wege.

Erstaunlich wirst du vielleicht die Tatsache finden, dass du erkennst, das dich alte Erinnerungen, die dich immer geschmerzt hatten, plötzlich gar nicht mehr berühren. Genau hier darfst du Dankbarkeit und Demut vor Gott, vor dir Selbst und für dein Gegenüber empfinden. Angetriggert durch die Begegnung mit ihm/ihr, darfst du heilen und du darfst im Vertrauen sein, dass er genauso heilen wird. Halt eben nur auf seine Weise.

Geduld ist auch immer wieder ein grossen Thema. Man will ja nunmal so viel kostbare Zeit wie nur möglich mit dem Dual verbringen. Bist du aber an dem Punkt wie zuletzt beschrieben, wird Zeit wirklich keine Rolle mehr spielen, denn der Druck wird weg sein. Vertrauen bleibt 🙂

Man spürt noch sehr Vieles mehr in diesen Zeiten. Man hat ein Gefühl dafür, wie es dem Anderen geht, man träumt vom Anderen oder kann Astral Reisen machen (zu diesem Thema habe ich leider kein sehr großes Wissen und muss auf das Internet verweisen).

Also kurz gesagt, der Weg zum Anderen führt über  die Selbstliebe.

Kurze Aufzählung:

  • Integriere alle Aspekte der Weiblichkeit, der Männlichkeit und des inneren Kindes in dir.
  • Sei ehrlich mit dir selbst.
  • Gehe aus dem Zweifeln und der Schuld raus.
  • Gehe immer liebe- und verständnisvoll mit dir um.
  • Trete als Beobachter aus den negativen Emotionen aus
  • mache deine Spiegelübung
  • gebe dich dem Ganzen voller Vertrauen und Dankbarkeit hin

Im nächsten Teil dieser Reihe gebe ich ein kleines Beispiel einer eben solchen Spiegelung mit dem Zwilling.