Tarot versus Orakel- meine Gedanken dazu

Die klassischen zukuntfsweisenden Kartenlegungen sehe ich mit gemischt-kritischen Gefühlen.

Ich habe einen großen Respekt vor dem Können und dem Wissen der Kollegen/innen, deren täglich Brot das ist.

Allerdings hat dieser Bereich der Kartenlegung leider einen sehr negativen “Touch”. Ich selbst benutze Tarot Karten nun auch, aber nur als aufklärenden Faktor, denn wenn man sie klassich benutzt, als zukunftsweisend und mit direkter Fragestellung, empfinde ich diese eher als beeinflussend, da man doch ziemlich genau auf bestimmte Ereignisse legt, um direkte Antworten zu erhalten. Auch die Negativ-Auslegung der Karten, falls diese kopfüber gezogen werden (” Ja, diese Karte bedeutet eigentlich etwas sehr Positives, aber da ich sie jetzt falsch rum gezogen habe, bedeutet sie genau das Gegenteil”), macht mir eher ein ungutes Bauchgefühl. Wobei ich mittlerweile auf Youtube, Kolleginnen entdeckt habe, die die Karten auf so wunderbare Weise deuten und auch tiefenpsychologisch, dass ich mir wünschen würde, die Karten Legung im Allgemeinen könnte genau durch diese Art der Deutung und Klärung den “schlechten Ruf” verlieren. Leider lässt die Massen an Telefon Hotlines den Ruf nicht besser werden.

Die Orakelkarten selbst haben eine rein positive Energie. Hier ist es auch nicht von Bedeutung, ob die Karten in Kopflage oder quer rausfallen 😉

Auf direkte Fragen (wie z.B. “Wird meine Bewerbung angenommen?” oder “liebt er mich?”), wird hier allerdings selten eine direkte Antwort folgen.

Man gerät sehr schnell in das Verlangen sich seine Zukunft vorraussagen zu lassen, allerdings treffen wir Menschen jede Sekunde Entscheidungen. Lasst uns doch lieber wieder lernen unserer Intuition und dem Weg des Herzens zu vertrauen, als uns von Karten beeinflussen zu lassen. Wie schnell steht man vor dem Moment der Hoffnungslosigkeit, weil die Tarot Karten einem einen negativen Werdegang vorrausgesagt haben und man dann den Mut verliert zu kämpfen. Dabei zeigen einem die Karten ganz genau diesen Moment der Mutlosigkeit und nicht die wahrhaftige Zukunft. Genau an dem Punkt arbeite ich gerne mit Tarot ohne sie in eine “das passiert genau so” Situation zu interpretieren.

Meine Aufgabe sehe ich darin, euch  Eventualitäten aufzuzeigen, denn da wir in einer Welt der Dualität leben und einen freien Willen besitzen, haben wir immer selbst die Wahl, wie wir leben und fühlen wollen.

Auch geht es bei Orakelkarten darum, die inneren Blockaden, die Schattenseiten und die negativen Energien im Leben zu erkennen und sich deren bewusst zu werden.

Der eigene Seelenweg wird klarer und man fühlt sich nach solch einer Legung meist sich Selbst ein ganzes Stückchen wieder näher.

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